Frankfurter Kunstverein e.V.
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Ausstellung im Rahmen des Projektes "Regenerativverfahren"

03.07. - 26.07.18
Di - Fr, 14 -18 Uhr,
Galerie B, Haus der Künste, Lindenstr. 4
Frankfurter Kunstverein e.V.

Maria Bussmann
»Eine Melange für Herrn Adorno, bitteschön«
Zeichnungen zu und neben den »Minima Moralia« von Theodor W. Adorno

Finissage am 26.07.18 um 19:30 Uhr


 


Im Projekt "Regenerativverfahren" gibt es in der Galerie B eine neue Ausstellung.
Maria Bussmann präsentiert mit dem Titel "Eine Melange für Herrn Adorno, bitteschön!", Zeichnungen zu und neben den "Minima Moralia" von Theodor W. Adorno bis 26.07.2018.

1966 in Würzburg geboren, studierte die Künstlerin von 1987 - 1993 an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und schrieb 1999 ihre Dissertation in Philosophie und Kulturwissenschaften an der Universität für angewandte Kunst Wien.

2002-2004 hielt Maria Bussmann sich mit einem Erwin-Schrödinger-Stipendium des FWF- Wissenschaftsfonds Österreich an der Stony Brook State University New York (SUNY) als Gastwissen- schaftlerin auf und war Mitglied einer Techno-Science-Forschungsgruppe.
Seit 2001 Lehrtätigkeit an der Universität für angewandte Kunst Wien und an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Die Künstlerin lebt und arbeitet in Deutschland, Wien und New York.

Maria Bussmann zeichnet vorzugsweise zu philosophischen Texten, von denen sie sich inspirieren lässt. Die Fragen, die sie dabei interessieren, kreisen um das Thema "Moral", genauer, der Themenkreis der moralischen Verantwortung der Kunst und der Künstler.

In Frankfurter (Oder) möchte die Künstlerin eintauchen in gesellschaftskritische Texte aus Ethik und Moral-Philosophie, wie in die des deutschen Philosophen, Soziologen, Musiktheoretikers und Komponisten, Theodor W. Adorno. Er zählt zu den Hauptvertretern der als Kritische Theorie bezeichneten Denkrichtung, die auch unter dem Namen Frankfurter Schule bekannt wurde. Seine Texte werden Maria Bussmann lediglich als Anregung zur zeichnerischen Arbeit dienen. Die dann vor Ort entstehenden Zeichnungen sollen zum Auslöser werden und auf diese Weise wird ein, für beide Seiten, Künstler und Besucher, "regeneratives" Verfahren entstehen.

Der Künstlerin kann täglich, dienstags bis freitags, von 14 bis 18 Uhr, im "Offenen Atelier" bei der Entstehung der Zeichnungen über die Schulter geschaut werden, um so am Prozess des unmittelbaren Entstehens direkt teil zu nehmen. Auch wird Maria Bussmann den Besuchern persönlich für Gespräche und Fragen zur Verfügung stehen.

Am Donnerstag, 26.07.2018, endet die Präsentation mit einer Finissage in den Galerieräumen, um 19:30 Uhr.

Unter www.mariabussmann.org können Sie sich gern auf Maria Bussmanns Arbeiten einstimmen.

Bitte Bilder anklicken, um sie im Originalformat anzuschauen!!!


Werkstattfotos von Jan Rudow