Frankfurter Kunstverein e.V.
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Ausstellung im Rahmen des Projektes "Regenerativverfahren"

23.08. - 20.09.18
Di - Fr, 14 -18 Uhr,
Galerie B, Haus der Künste, Lindenstr. 4
Frankfurter Kunstverein e.V.

Ava Smitmans
»Örtliche Erhebungen«
Malerei / Grafik

Finissage am 20.09.18 um 19:30 Uhr


 


Im Projekt "Regenerativverfahren" arbeitet vom 23.08. bis 20.09.2018 Ava Smitmans im "Offenen Atelier" in der Galerie B des Frankfurter Kunstvereins, im Haus der Künste, Lindenstraße 4.

Die, 1969 in Tübingen geborene Künstlerin, studierte von 1999-2004 an der Fachschule Ottersberg Freie Kunst. Von 2000 bis 2004 folgte ein Studium an der HAW Hamburg, Fachbereich Gestaltung (Illustration), welches Ava Smitmans mit einem Diplom als Designerin abschloss.
Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin auf den Gebieten der Malerei, Zeichnung und Objektgestaltung.
Viele Einzel- und Gruppenausstellungen erfolgten, deren gezeigte Arbeiten etliche Preise, Stipendien, Förderungen und den Verkauf von Werken an öffentliche Sammlungen krönten.
Ava Smitmans übt eine künstlerische Lehrtätigkeit aus, absolvierte mehrere Arbeitsaufenthalte, verbunden mit städtebaulichen Malprojekten in Tschechien und Deutschland.
Sie ist Mitglied im BBK/VBKW und im Tübinger Künstlerbund.

In Frankfurter (Oder) möchte die Künstlerin sowohl mit dem Fotoapparat als auch mit dem Skizzenblock auf die Suche nach Alltagsmotiven, Umbruchsituationen und sogenannten "Schandflecken" machen.
Im "Offenen Atelier" werden dann daraus großformatige Malereien entstehen, Zeichnungen oder auch ins dreidimensional gehende Objekte aus Pappe und anderen Materialien, z. Bsp. aus von vor Ort Gefundenem.

Der gewählte Titel für die Ausstellung, "Örtliche Erhebungen", hat für Ava Smitmans verschiedene Bedeutungen:
"Es steht einerseits für "Zusammentragen, Sammeln, Feststellen". Das ist das, womit ich meine Projekte immer beginne. Ich gehe in einer Stadt oder in einem sonstigen vom Menschen geprägten Ort auf die Suche nach speziellen Motiven. Jenseits von bereits oftmals Dargestelltem und somit allseits Wahrgenommenem mache ich eine Bestandsaufnahme der alltäglichen, vermutlich meist übersehenen, auch ungern gesehenen Ecken. Ich widme mich diesen Ecken, indem ich deren Stimmung auf mich wirken lasse und sie auf meine Weise künstlerisch festhalte. Ich skizziere oder fotografiere sie zunächst, um daraus dann größere Malereien, Zeichnungen oder Objekte auszuarbeiten, indem ich die Motive für "bildwert" erkläre, für sie arbeite und sie ausstelle, hole ich sie aus ihrem versteckten, unbeachteten Dasein, rücke sie ins Licht, "erhebe" sie. Das entspricht der 2. Bedeutung des Wortes: etwas auf eine höhere Stufe stellen. Das Wort kann auch bedeuten: "etwas vorbringen, geltend machen". Das heißt für meine Kunst: ich möchte mein Anliegen vorbringen, genauer hinzuschauen in seiner Umgebung, sie besteht nicht nur aus den "Leuchttürmen" (die sich ja deutlich erheben), sondern aus dem, wie der Mensch tagtäglich über längere oder kürzere Zeit seine Umgebung gestaltet. Ich möchte den meiner Meinung nach berechtigten Anspruch des Unbeachteten geltend machen, beachtet zu werden. Nun auch im Besonderen in der Galerie B in Frankfurt an der Oder."

Der Künstlerin kann täglich, dienstags bis freitags, von 14 bis 18 Uhr, im "Offenen Atelier" bei der Entstehung ihrer Kunstwerke über die Schulter geschaut werden, um so am Prozess des unmittelbaren Entstehens direkt teil zu nehmen. Auch wird Ava Smitmans den Besuchern persönlich für Gespräche und Fragen zur Verfügung stehen.

Am Donnerstag, 20.09.2018, endet die Präsentation mit einer Finissage in den Galerieräumen, um 19:30 Uhr.

Bitte Bilder anklicken, um sie im Originalformat anzuschauen!