Frankfurter Kunstverein e.V.
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Ausstellung im Rahmen des Projektes "Regenerativverfahren"

25.04. - 23.05.19
Di - Fr, 14 -18 Uhr,
Galerie B, Haus der Künste, Lindenstr. 4
Frankfurter Kunstverein e.V.

Eva Hradil / Wien
»Frankfurter oder Wienerle«
Grafik / Malerei / Objekte

Finissage am 23.05.2019 um 19:30 Uhr


 


Ab 25. April 2019 arbeitet die Wiener Künstlerin Eva Hradil in der Galerie B des Frankfurter Kunstvereins, Lindenstraße 4, im Rahmen des Projektes "Regenerativverfahren". Der Titel der Ausstellung lautet: "Frankfurter oder Wienerle". Gezeigt werden Werke der Malerei, Grafik und Objektkunst.

Eva Hradil, in Wien geboren, aufgewachsen in Orth an der Donau, lebt und arbeitet in Wien. Seit 1995 ist Eva Hradil bereits als bildende Künstlerin freischaffend tätig.
Von 1999-2003 studierte sie an der Universität für angewandte Kunst in Wien Malerei und Grafik. Im Jahr 2000 nahm die Künstlerin an der internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg teil.
Künstlerische Aufenthalte im Ausland folgten: China, Irland, Budapest, New York, Buenos Aires, Liechtenstein und Tschechien.
Sie kann auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen zurückblicken. Eva Hradil, bildende Künstlerin aus Wien, ist für ihre Malerei bekannt. Großflächige Gemälde mit Eitempera oder Öl, zwei sogenannte "Männerserien" hatte sie vor Jahren umgesetzt, wobei sie das lang tradierte Geschlechterverhältnis umdrehte und den Mann zur Muse der aktiven Frau machte.

Im Kunstverein Frankfurt wird sie zeichnen. Das dann aber auch großflächig. Damit es von Anfang an etwas zu sehen gibt und damit man die Breite ihrer Schaffenseinsätze nachvollziehen kann.
Eva Hradil wird in den beiden Räumen des Kunstvereins eine 1,5 m hohe Papierrolle aufrollen und von Türstock zu Türstock, Ecke zu Ecke anbringen. Darüber hängt sie mitgebrachte Arbeiten. Gerne erzählt sie BesucherInnen über ihre Arbeit. Dabei werden Besucher zusätzlich zu Musen. Eva Hradil wird sie zeichnen, vielmehr, wird Teilaspekte dieser Personen zeichnen. Keine vollständigen Ganzkörperportraits, aber Teile der einen Person mit jenen einer anderen mischen. Nach und nach werden sich die weißen Papierwände mit Zeichnungen füllen. Das jeweilige Modell kann dabei zusehen, weil die Künstlerin an den Wänden arbeitet.
Mit dieser Arbeitsidee möchte Eva Hradil Menschen aus Frankfurt (Oder) in ihr Konzept mit einbinden. Wie sie sagt, "integriert" sie immer wieder "normale Menschen" in ihre Arbeit, Menschen aus ihrem (momentanen) Umfeld.
Somit kommt ihr die Projektidee zum "Regenerativverfahren", die Besucher unmittelbar an ihrer Arbeit während der Öffnungszeiten der Galerie teilhaben zu lassen und mit ihnen zu sprechen, sehr entgegen.
Aus der Annahme, dass die Personen, die auf Besuch kommen und somit zu Musen werden, vermutlich meist aus Frankfurt sein werden, und Eva, wenn gerade niemand vorbei käme, sich selbst aufs Papier bringen wird, entstand der Titel der Ausstellung: "Frankfurter oder Wienerle".

Natürlich werden auch mitgebrachte Werke von Eva Hradil in den Ausstellungsräumen der Galerie B zu sehen sein. Beispielsweise bringt sie (kleinformatige) Malerei und Objekte (aus ehemaligen Kleidungs-stücken oder einem ehemaligen Thronsessel) aus Wien mit.

Im "offenen Atelier" erwartet die Künstlerin die Besucher jeweils von Dienstag bis Freitag, 14-18 Uhr.

Der Arbeitsaufenthalt von Eva Hradil endet am 23.05. mit einer Finissage um 19:30 Uhr.

Bitte Bilder anklicken, um sie im Originalformat anzuschauen !