Frankfurter Kunstverein e.V.
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Ausstellung im Rahmen des Projektes "Regenerativverfahren"

05.10. – 09.11.17
Di - Fr, 14 -18 Uhr,
Galerie B, Haus der Künste, Lindenstr. 4
Frankfurter Kunstverein e.V.

Christine Rieck-Sonntag
„Alt? Oder? Neu?“
Malerei und Grafik

 


Finissage am 09.11.2017 um 19:30 Uhr

Im Projekt „Regenerativverfahren“ wird ab 05.10.2017 die Künstlerin Christine Rieck-Sonntag in der Galerie B des Frankfurter Kunstvereins im Haus der Künste, Lindenstraße 4, arbeiten und ausstellen.
1941 in Zwickau geboren, studierte Christine Rieck-Sonntag zunächst Religionspädagogik. Es folgte das Studium der Malerei bei renommierten Malern wie G. Bammes, B. Heisig, und I. Barfuß. Heute lebt und arbeitet sie in Landshut.
Für die Arbeits- und Ausstellungszeit in Frankfurt (Oder) wählte die Künstlerin das Thema „Alt? Oder? Neu?“, Begegnungen an der alten und neuen Oder, Malerei und Grafik.
Sie sagt dazu: „Woran erinnert sich die alte Oder denn? Oder fließt sie jeden Tag ganz neu vorbei an Frankfurt (Oder)? Weiß sie denn noch, dass ich schon einmal da war, schon einmal vor sechs Jahren in Frankfurt (Oder) sein durfte?“ (2011 hatte die Künstlerin einen mehrwöchigen Arbeits- und Ausstellungsaufenthalt in der Galerie B, Anm. d. Red.)
Christine Rieck-Sonntag lädt jeden Dienstag und Mittwoch, von 14 bis 18 Uhr, in die Galerie B ein, um Fragen an die Besucher zu richten und zum Erzählen über das Erinnern anzuregen, um Neues zu erfahren oder einfach nur zum Zuhören da zu sein, das ist auch Teil ihres Projekts. Als Einstieg bringt die Künstlerin, wie sie sagt, neben kleinen Zeichnungen aus Pommern, Bulgarien und Bayern, auch ein größeres Bild mit. Es heißt „Kuss der Deutschen Einheit“, siehe Titelbild auf der Einladungskarte, welches sie am 3.Oktober 1990 malte. Damals wusste sie noch nicht, was sie mit so einem neuen Feiertag anfangen sollte. Und sie stellt nun die Frage: “Wissen wir es heute?“ und möchte so mit den Besuchern ins Gespräch kommen. Ihr Vorhaben im „Offenen Atelier“: nach interessanten Gesprächen die Gesprächspartner zeichnen, ein Porträt vielleicht oder etwas ganz anderes zu machen, wie sie sagt. Eben, was Altes oder Neues! Das dürfte interessant werden, denn die Künstlerin Christine Rieck-Sonntag sagt über sich: „Ich forsche mit Augen, Ohren und dem Zeichenstift“.
Mehr Informationen über die Künstlerin, ihre nationalen und internationalen Ausstellungen, ihre Vita und Bilder ihrer Werke sind zu finden unter www.crs-art.de

Und noch ein Termin, den man sich vormerken sollte:
Am Freitag, 13.10.2017, findet in der Galerie B um 16 Uhr eine Lesung mit Hans Krieger statt.
Hans Krieger, geb. 1933 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in München und Landshut. Er ist Lyriker, Essayist, Schriftsteller, Journalist, Rundfunkautor, Theater- und Kunstkritiker und studierte Germanistik und Romanistik in Frankfurt (Main), München und Dijon.
Hans Krieger war von 1963 bis 1998 Kulturredakteur und Leiter des Feuilletons der Bayrischen Staatszeitung. Er veröffentlichte zehn Gedichtbände, zuletzt „Birkenlicht“ und „Namenlot“. Seine Gedichte regten die Malerin und Grafikerin Christine Rieck-Sonntag an, sie mit Zeichnungen oder Bilderzyklen zu illustrieren. Außerdem schrieb er einen „selbstkritischen Westblick auf die DDR“ unter dem Titel „Als wir die Mauer bauten“.
Hans Krieger schrieb kulturkritische Essays, Theater- und Kunstkritiken, beschäftigte sich mit Psychoanalyse und Psychiatrie, übersetzte Bücher aus dem Französischen und lehrte Theaterkritik an der Universität München, verfasste zahlreiche Funkvorträge und journalistische Arbeiten für den Bayrischen Rundfunk sowie Literatur- und Sachbuchkritiken u.a. in der „Bayerischen Staatszeitung“, der „Zeit“, der „Weltbühne“ und der „Süddeutschen Zeitung“. Krieger war von 1999 bis 2002 Präsident der Stiftung zur Förderung des Schrifttums e.V., München.
Für seine Arbeit als Kulturjournalist wurde er 1997 mit dem Friedrich-Märker-Preis für Essayisten ausgezeichnet.
Christine Rieck-Sonntag wird täglich im „Offenen Atelier“, dienstags bis freitags, von 14 - 18 Uhr, persönlich anwesend sein und den Besuchern für Gespräche zur Verfügung stehen.
Am Donnerstag, 09.11.2017, endet die Präsentation ihrer in Frankfurt (Oder) entstandenen Arbeiten mit einer Finissage in den Galerieräumen, ab 19:30 Uhr.

Fotos bitte zum Öffnen einzeln anklicken!